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Alternativ Text

Beihilfen

(1) Zinsloses Darlehen:
zu den Kinderbetreuungskosten während des Vikariats bis zu 2.000,00 €.

(2) Beihilfe:
Vikar*innen erhalten zur Anschaffung eines Talars eine Beihilfe in Höhe von 350,00 €.
Zinsloses Darlehen: für Vikar*innen zur Anschaffung eines Talars in Höhe von max. 500,00 €.

(3) Dienstantrittsbeihilfe:
Die Mitglieder des Vereins erhalten auf Antrag nach der Ordination beim Dienstantritt in der ersten Pfarrstelle eine Einrichtungsbeihilfe von 2.000,00 €.

(4) Geburt:
Der Verein gewährt seinen Mitgliedern auf Antrag eine Geburtsbeihilfe in Höhe von 500,00 € je Kind.

(5) Promotions- und Habilitationsbeihilfe:
Mitglieder des Vereins erhalten bei einer Promotion und bei einer Habilitation auf Antrag eine Beihilfe von 2.000,00 €.

(6) Studienbeihilfe:
a) Der Verein gewährt seinen Mitgliedern oder deren Witwen/Witwern auf Antrag für jedes Kind eine einmalige Studienbeihilfe von einmalig 1.000,00 € nach dem 4. Studiensemester.

b) Außerdem besteht die Möglichkeit, beim Verband eine laufende Studienhilfe zu beantragen. Die Studienhilfe des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland wird in Form eines zinslosen Darlehens und gegebenenfalls zusätzlich als Geschwisterzuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Höhe der Studienhilfe richtet sich nach den von der Mitgliederversammlung festgelegten Sätzen. Über die Gewährung der Studienhilfe entscheidet die Studienhilfe-Kommission des Verbandes. Mit Inkrafttreten der neuen Studienhilfe-Richtlinien zum 01. Januar 2019 wurde die Unterscheidung in alte und neue Bundesländer aufgegeben.
Studienhilfe in Form eines Darlehens kann gewährt werden:

wenn bei drei unversorgten Kindern gleichzeitig mindestens zwei Kinder studieren
wenn bei vier oder mehr unversorgten Kindern eines studiert
Die Studienhilfe wird in der Regel bis zum Ende des Studiums – jedoch nicht länger als 6 Jahre – gewährt.
Zusätzlich zum Darlehen kann ein nicht rückzahlungspflichtiger Zuschuss gewährt werden:
wenn gleichzeitig mindestens drei Kinder studieren ab dem dritten studierenden Kind
wenn bei mindestens fünf unversorgten Kindern gleichzeitig zwei studieren ab dem zweiten
studierenden Kind.
Es werden auch einige kostenpflichtige, nicht vergütete schulische Ausbildungen wie zum Beispiel

Erzieher/ Erzieherin
Logopädie
Ergo-, Physiotherapie
durch die Studienhilfe gefördert. Bitte anfragen!
Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass für das studierende Kind Kindergeld gezahlt wird. Das Kind darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 25 Jahre sein. Das Studium eines Kindes wird durch Immatrikulationsbescheinigungen nachgewiesen, die jedes Semester unaufgefordert vorzulegen sind.
Als „unversorgt“ gelten alle Kinder, für die Kindergeld gezahlt wird und deren eigener Verdienst nicht über dem jeweils gültigen steuerfreien Existenzminimum liegt. Bei volljährigen Kindern ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen.

Die Einreichungsfrist für Neuanträge bei der Geschäftsstelle des Verbandes endet am 15. April (Sommersemester) beziehungsweise. am 15. Oktober (Wintersemester)! Bitte rechtzeitig beantragen! Die Bewerbungen sind an den Vorsitzenden/die Vorsitzende des Pfarrvereins zu richten, bei dem Mitgliedschaft besteht. Nähere Auskünfte und die notwendigen Antragsformulare erhalten Sie bei der Geschäftsstelle des Verbandes in Kassel. Email: studienhilfe@pfarrerverband.de
c) Studiensemester:
Der Pfarrverein gewährt ferner seinen Mitgliedern auf Antrag eine Beihilfe von 500,00 € bei Antritt eines von der Landeskirche genehmigten Studiensemesters.

(7) Beihilfen zu Einkehrtagen/Exercitien:
Für von der Landeskirche bewilligte Maßnahmen zur Burn-out-Prophylaxe/Einkehrtage und Exercitien können bis zu 50% der Selbstbeteiligung (max. bis zu 500,00 €) im Haus Respiratio, Inspiratio oder Kloster Germerode auf Antrag bewilligt werden.

(8) Krankheitsbeihilfen:
Der Verein gewährt seinen Mitgliedern und deren Witwen/Witwern auf Antrag einen Zuschuss zu Krankheitskosten (nicht Brillen-, Hörgeräte, Zahnbehandlungs- und Pflegekosten), falls die Erstattung durch die Krankenkasse und die Beihilfe der Landeskirche die Kosten nicht abdecken. Vorausgesetzt wird eine Krankenversicherung, die mit dem entsprechenden Beihilfeanspruch eine hundertprozentige Absicherung im normalen Krankheitsfall sicherstellt. Dem Antrag ist die Abrechnung der Krankenkasse und der landeskirchlichen Beihilfestelle beizufügen.

(9) Ruhestandsbeihilfen:
Bei Eintritt in den Ruhestand erhalten Mitglieder eine Beihilfe von bis zu 2.000,00 €, abhängig von der Dauer der Mitgliedschaft (jährlich à 100,00 € gestaffelt, ab dem 6. Mitgliedsjahr 600,00 €, ab 20 Jahren 2.000 €).

(10) Beihilfe beim Tod des Mitgliedes vor dem Ruhestand:
Stirbt ein/e Pfarrer/in vor dem Eintritt in den Ruhestand, erhält ihr Witwer/seine Witwe eine Beihilfe von bis zu 2.000,00 € (s. 9.)

(11) Beihilfe zu Bestattungskosten:
Der Verein gewährt seinen Mitgliedern beim Tode der Ehepartnerin/des Ehepartners eine Beihilfe von 1.500,00 €. Eheparnter*innen erhalten diese Summe, wenn das Mitglied nach Eintritt in den Ruhestand stirbt.

(12) Rechtsberatung:
Der Verein gewährt nach Beantragung bei der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden eine rechtliche Erstberatung in Dienst- und Disziplinarangelegenheiten.

(13) Unfallversicherung:
Alle Mitglieder sind durch eine vom Verein abgeschlossene Versicherung unfallversichert. Diese dient nur zur Ergänzung. Versicherungssummen: Invalidität 10.000 Euro mit 225 % Progression = max. 22.500 Euro. Todesfall = 5.000 Euro. Beihilfe zu Kurkosten = 2.000 Euro und Bergungskosten bis 5.000 Euro.

Studienhilfe

Eine Studienhilfe des Verbandes ist auf Antrag für Studium und einige schulische Ausbildungen möglich.

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